Die Studie untersuchte die potenzielle Kosteneffektivität von einer neuartigen Knorpelzelltherapie zur Behandlung artikulärer Knorpeldefekte im Knie. Verglichen wurde sie mit zwei bestehenden Verfahren aus Perspektive des britischen Gesundheitssystems. Grundlage war ein Markov-Modell mit Daten zu Übergangswahrscheinlichkeiten, Ansprechraten, Nutzenwerten und Kosten. Die Analyse ist relevant, weil sie eine gesundheitsökonomische Einordnung der neuen Technik vor Markteinführung und finaler Preisfestlegung liefert.
KosteneffektivitäteinerneuartigenKnorpelzelltherapiebeiKnorpeldefektenimKnie
Gegenüber bestehenden Verfahren ist die neuartige Knorpelzelltherapie kosteneffektiv
„Die untersuchte neuartige Knorpelzelltherapie ist in England bei Knieknorpeldefekten kosteneffektiv gegenüber bestehenden Verfahren.“
Zentrale Ergebnisse
- Die neuartige Knorpelzelltherapie war gegenüber Mikrofrakturierung kosteneffektiv: ICER £5.147 pro gewonnenem QALY.
- Eine andere Knorpelzelltherapie wurde in der Basisanalyse gegenüber NInject „extendedly dominated“.
- Die neuartige Knorpelzelltherapie erzielte im Modell 18,250 QALYs gegenüber 17,874 QALYs für die bestehende und Knorpelzelltherapie 15,623 QALYs bei der Mikrofrakturierung.
- In der probabilistischen Sensitivitätsanalyse war die Technologie bei einer Zahlungsbereitschaft von £20.000 pro QALY in 60 % der Simulationen die kosteneffektivste Option.
Fazit
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass die neuartige Knorpelzelltherapie aus Sicht des britischen Gesundheitssystems eine wirtschaftlich attraktive Option für die Behandlung größerer Knieknorpeldefekte sein kann. Die Analyse bleibt vorläufig, weil der finale Preis des Produkts zum Zeitpunkt der Studie noch nicht feststand.
Download