Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse untersucht die Kombination aus digitaler Brust-Tomosynthese (DBT) und synthetisierter 2D-Mammographie (s2D) im Vergleich zur klassischen digitalen Mammographie. Im Fokus standen Krebsdetektionsrate, Rückrufrate, Biopsieraten und positive Vorhersagewerte.
TomosyntheseinderBrustkrebs-Früherkennung
Höhere Krebsdetektion bei geringeren Rückrufen
Digitale Brust-Tomosynthese mit synthetisierter 2D-Mammographie verbessert die diagnostische Leistung im Brustkrebs-Screening.
Zentrale Ergebnisse
Zugunsten DBT+s2D haben sich folgende Werte ergeben:
- Krebsdetektionsrate erhöht: RR 1,35
- Rückrufrate reduziert: RR 0,79
- Positiver Vorhersagewert für Rückrufe erhöht: PPV-1 RR 1,69
- Biopsieraten unterschieden sich nicht signifikant, jedoch waren PPV-2 und PPV-3 bei DBT + s2D höher.
Einordnung und Fazit
Die Studie zeigt, dass moderne bildgebende Verfahren die Effizienz von Brustkrebs-Screeningprogrammen verbessern können. Besonders relevant ist die Kombination aus höherer Detektionsrate und geringerer Rückrufrate, da sie sowohl die diagnostische Qualität als auch die Belastung für Patientinnen beeinflusst.
DBT + s2D kann die Brustkrebs-Früherkennung verbessern und unnötige Rückrufe reduzieren. Die Ergebnisse sprechen für den Nutzen moderner Bildgebung in Screening-Programmen.
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